3. Etappe: Trier - Merzig

Die 3. Etappe begann in Trier und brachte das Peloton über 177 Kilometer nach Merzig im Saarland. Die Puncheure im Feld durften sich erneut auf ein Klassikerprofil mit fast 2.900 Höhenmetern freuen. Nach einer flachen Startphase entlang der Mosel und der Saar folgten zwei große Runden um die Saarschleife bei denen es wieder hügelig zuging. In Merzig wurde die Etappe auf einer Zielrunde entschieden, bei der eine steile Rampe einer kleinen Gruppe auf den letzten 5 Kilometern die Möglichkeit gab, sich von den Sprintern im Feld abzusetzen.

Trier - Merzig, 25. August 2018, 177km - Entlang der Mosel & der Saar

Highlights der 3. Etappe von Trier nach Merzig

Mohoric schlägt in Merzig zu und übernimmt Rot

Nach Platz zwei am Vortag hat Matej Mohoric (Bahrain-Merida) die 3. Etappe der Deutschland Tour gewonnen. Der Slowene gewann nach welligen 177 Kilometern von Trier ins saarländische Merzig den Sprint einer dezimierten Favoritengruppe vor dem Kölner Nils Politt (Katusha-Alpecin) und Pieter Vanspeybrouck (Wanty-Groupe Gobert). Mit dem Etappenerfolg übernahm Mohoric durch die Bonussekunden im Ziel das Rote Trikot des Spitzenreiters von Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors), der Etappensiebter wurde.

Gestern war Max einfach stärker als ich, aber heute war ich sehr fokussiert. Das Tempo war heute hoch, aber ich hielt mich lange zurück mit Attacken. Das war nicht einfach, aber ich sagte mir, ich muss mich gedulden. (...) Der Sieg freut mich sehr. Ich fühle mich im Moment sehr stark und hoffe, morgen das Trikot verteidigen zu können“, sagte der Etappensieger Mohoric. Der 23-Jährige führt die Gesamtwertung nun mit sechs Sekunden vor Schachmann und zehn Sekunden vor Politt an.

Nach Start an der Porta Nigra in Trier verlief das Teilstück zunächst flach an Mosel und Saar entlang. Die Spitzengruppe des Tages fand sich mit Johannes Hodapp (Team Sauerland), Oscar Riesebeek (Roompot Nederlandse Loterij), Juri Hollmann (Heizomat rad-netde), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin), Evgeny Shalunov (Gazprom Rusvelo), Robin Carpenter (Rally Cycling) und Adam Hansen (Lotto Soudal) zusammen. Der Maximalvorsprung betrug vier Minuten, als zähester Fahrer der Gruppe erwies sich der US-Amerikaner Carpenter, der acht Kilometer vor dem Ziel in der Steigung Eller Weg gestellt wurde.

Die letzten 67 Kilometer über zwei Runden auf der berühmten Saarschleife dünnten das Fahrerfeld mit vier von fünf Bergwertungen des Tages aus. Eine späte Attacke durch Warren Barguil (Team Fortuneo-Samsic) und Pieter Weening (Roompot Nederlandse Loterij) wurde an der Flamme Rouge vereitelt. Wenige hundert Meter vor dem Ziel beeinträchtige ein Sturz von Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) und Lennard Kämna (Team Sunweb) die Sprintankunft.

Nach Start an der Porta Nigra in Trier verlief das Teilstück zunächst flach an Mosel und Saar entlang. Die Spitzengruppe des Tages fand sich mit Johannes Hodapp (Team Sauerland), Oscar Riesebeek (Roompot Nederlandse Loterij), Juri Hollmann (Heizomat rad-netde), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin), Evgeny Shalunov (Gazprom Rusvelo), Robin Carpenter (Rally Cycling) und Adam Hansen (Lotto Soudal) zusammen. Der Maximalvorsprung betrug vier Minuten, als zähester Fahrer der Gruppe erwies sich der US-Amerikaner Carpenter, der acht Kilometer vor dem Ziel in der Steigung Eller Weg gestellt wurde.

Die letzten 67 Kilometer über zwei Runden auf der berühmten Saarschleife dünnten das Fahrerfeld mit vier von fünf Bergwertungen des Tages aus. Eine späte Attacke durch Warren Barguil (Team Fortuneo-Samsic) und Pieter Weening (Roompot Nederlandse Loterij) wurde an der Flamme Rouge vereitelt. Wenige hundert Meter vor dem Ziel beeinträchtige ein Sturz von Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) und Lennard Kämna (Team Sunweb) die Sprintankunft.

Ergebnisse

Von der Porta Nigra bis zum Kreuzberg

Die dritte Etappe der Deutschland Tour führt von Trier nach Merzig. Gestartet wird vor der eindrucksvollen Kulisse der Porta Nigra. Über einen neutralisierten Kurs von 4,5 Kilometern Länge durch die Trierer Innenstadt kommen die Fans den Fahrern ganz nah. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten, wie dem Marktbrunnen und dem Trierer Dom, verläuft die Strecke über die Kaiserstraße zur Mosel. Auf der B51, auf Höhe der Staustufe, startet das Peloton in das Wochenende.

Die ersten 35 Kilometer verlaufen komplett flach zunächst entlang der Mosel und später der Saar. Die Fahrer sollten sich vom Eindruck dieser ersten Rennstunde nicht täuschen lassen, denn es wird ein anspruchsvoller Tag. Ein Anstieg über 1,5 Kilometer in Saarhölzbach macht den Auftakt für das Sägezahnprofil des Tages. Von dieser Bergwertung geht es in einer Schleife über Losheim nach Dillingen, wo nach 74 Kilometern die erste von zwei Sprintwertungen abgenommen wird. Nach Überquerung der Saar beginnt der Anstieg zum Saargau in St. Barbara und nach einer kurzen Abfahrt geht es hinauf nach Hemmersdorf. Entlang der französischen Grenze führt der Kurs nach Hilbringen – dem Start zur Runde um die Saarschleife, die zweimal befahren wird.

Mit den anspruchsvollen Anstiegen nach Nohn und Mettlach gibt es binnen 12 Kilometer zwei Bergwertungen. Von dort erreicht das Peloton Merzig zur ersten Zieldurchfahrt. Mit der Sprintwertung in Hilbringen beginnt die zweite Runde um die Saarschleife, erneut mit Bergwertungen in Nohn und Mettlach. Nach knapp 30 Kilometern wird erneut das Ziel in Merzig passiert. Es folgt eine kleine Schlussrunde über 9,5 Kilometerüber zum Merziger Kreuzberg. Am Eller Weg, 7 Kilometer vor dem Ziel, wird den angriffslustigen Fahrern mit dem Bonussprint noch einmal die Chance auf eine Attacke gegeben. Von dort geht es über eine Abfahrt in das Ziel auf der Trierer Straße in Merzig.

Im offiziellen Roadbook findest Du alle Details der Etappenorten, Lagepläne etc.

Impressionen der Etappe

Die Etappenorte